VITA Magazin
2-2021
6/19

Welche Positionen können sie erleichtern?

Die meisten werdenden Mütter machen sich viele Gedanken über die bevorstehende Geburt. Welche Gebärpositionen möglich sind, vermitteln zum Beispiel Geburtsvorbereitungskurse


Es gibt verschiedene Körperhaltungen zum Gebären eines Kindes. Man unterscheidet zwischen Positionen zu Beginn der Geburt und abschließenden Gebärstellungen. 


Häufig gewählte Positionen für den Anfang der Geburt:


Stehend Während der Wehen steht die Frau und lässt diese einfach geschehen – die Schwerkraft hilft dabei, das Baby nach unten zu bewegen. Sie kann sich dabei an ihrem Partner, dem Bett oder etwas anderem festhalten.


Gebeugt Die werdende Mutter steht, legt ihren Oberkörper aber nach vorn ab – zum Beispiel auf das Bett oder auf einen Tisch. Diese Geburtsstellung erlaubt ein freies Kreisen des Beckens  und der Partner kann sogar den Rücken der Schwangeren massieren.


Hängend Manche Frauen finden es während der Eröffnungsphase angenehm, mit dem Oberkörper in einem Tuch zu liegen, das von der Decke hängt, während sie mit den Beinen auf dem Bett knien oder auf dem Boden stehen.


Positionen, die den Abschluss der Geburt erleichtern können:


Liegend Auch wenn Hebammen andere Stellungen empfehlen: Häufig werden Kinder in der Rückenlage auf die Welt gebracht.


Auf allen vieren Der Vierfüßlerstand ist mittlerweile eine der beliebtesten Gebärpositionen. Dabei kniet die werdende Mutter auf einer Matte oder dem Bett und legt ihren Oberkörper auf ein großes Kissen oder einen Gymnastikball. Das Becken bleibt beweglich, was viele Frauen angenehm finden.


In der Hocke Bei einer Geburt im Hocken hilft die Schwerkraft mit – damit sie nicht zu anstrengend wird, kann ein Geburtshocker genutzt werden, den es in vielen Kliniken und Geburtshäusern gibt. Die tiefe Hocke sorgt für eine maximale Breite im Becken, was die Geburt deutlich erleichtern kann.

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