VITA Magazin
3-2020
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Löwenzahn

Auch wenn manche in ihm nur lästiges Unkraut sehen: Der Löwenzahn ist eine echte Wunderpflanze und kann bei vielen Leiden eingesetzt werden


Seine Familie sind die Korbblütler – der Löwenzahn ist damit ein Verwandter der Sonnenblume und des Gänseblümchens. Auffällig ist seine Lebenskraft: Selbst aus kleinsten Ritzen im Asphalt oder unter praller Sommersonne wächst er in schönster Pracht. Er kann jedoch noch viel mehr ...

Mittel für die Harnwege

Harnwegsinfekte sind lästig – können mit den Wirkstoffen des Löwenzahns aber gut behandelt werden. Während konventionelle harntreibende Medikamente mit dem Wasser jedoch auch Mineralstoffe aus dem Körper schwemmen, erhöht Löwenzahnblattextrakt nicht nur die Urinproduktion, sondern versorgt den Organismus zusätzlich mit wichtigen Mineralien.

Hilfe gegen Verdauungsbeschwerden
Auf die Organe, die an der Verdauung beteiligt sind, hat der Löwenzahn eine wohltuende und positive Wirkung. Die Bitterstoffe der Pflanze regen den Appetit an, lösen Krämpfe und steigern die Produktion von Magensäften. Bei Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl oder Blähungen kann ein Salat aus Löwenzahn, Löwenzahntee oder Löwenzahnsaft für Linderung sorgen.

Regulans für den Blutzucker
Für Diabetiker hat Löwenzahn einen echten Nutzen: Er regt die Produktion von Insulin in der Bauchspeicheldrüse an und sorgt so für eine Regulierung des Blutzuckerspiegels. Dank diuretischer Eigenschaften, hilft er dabei, überschüssigen Zucker aus dem Organismus zu entfernen.

Wohltat für Leber und Galle
Bei Problemen mit Leber und Galle hat sich der Löwenzahn ebenfalls bewährt. Da er den Fettstoffwechsel verbessert, kann er eine Fettleber positiv beeinflussen. Auch bei Leberreinigungen, Hepatitis, Leberzirrhose und Gallensteinen wird er eingesetzt – hier ist allerdings ärztliche Aufsicht 
notwendig.