VITA Magazin
3-2020
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Was kann ich gegen Schlafstörungen tun?

Etwa die Hälfte aller Frauen leidet in den Wechseljahren unter Schlafstörungen.

Einige Frauen können nicht einschlafen, andere schlafen nicht durch – die Folge ist in beiden Fällen Erschöpfung und Müdigkeit am darauf folgenden Tag. Ausgeprägte Schlafstörungen können sogar zu Depressionen führen – kein Wunder, dass Betroffene stark unter der Schlaflosigkeit leiden

Ursache Hormonmangel 
Während der Wechseljahre produziert der weibliche Körper weniger Östrogen und Progesteron. Vor allem Letzteres spielt für einen gesunden Schlaf eine wichtige Rolle: In ausreichender Menge produziert wirkt es im Gehirn angstlösend und schlaffördernd. Dazu kommt, dass die Wechseljahre generell Veränderungen mit sich bringen: Die individuelle Situation vieler Frauen ist in dieser Zeit im Umbruch. Diese Tatsache sorgt häufig für Unsicherheiten und Grübeleien, die die Schlafqualität darüber hinaus negativ beeinflussen.

Was hilft gegen Schlaflosigkeit?
Wichtig ist ein gutes Schlafklima: Lüften Sie Ihr Schlafzimmer regelmäßig und sorgen Sie für eine Raumtemperatur von etwa 18 Grad. Atmungsaktive Bettdekken aus Baumwolle, Seide oder Leinen verhindern Wärmestaus: Sollten Sie dennoch ins Schwitzen kommen, ist Wechselwäsche am Bett eine gute Idee. Streitgespräche oder allzu spannende Filme sollten direkt vor dem Schlafengehen vermieden werden – sie rauben die Ruhe und erschweren das Einschlafen erheblich. Das Gleiche gilt für Alkohol, Zucker und koffeinhaltige Getränke.

Die beste Grundlage für einen erholsamen Schlaf ist eine ausgewogene Balance aus Aktivität und Entspannung. Versuchen Sie, feste Zubettgehzeiten einzuhalten: Nur so kann der Körper sich an einen festen Schlafrhythmus gewöhnen.