Was genau macht die Hacker School?
Die Hacker School begeistert Kinder und Jugendliche für die IT-Welt und das Programmieren: Mit der Einbindung von Schulen, Unternehmen und Netzwerken machen wir unsere Arbeit zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe.
Um fit für die Berufe der Zukunft zu sein, braucht die Jugend Fähigkeiten wie Kreativität, kritisches Denken und die Fähigkeit zur Kommunikation und Kollaboration: Das Programmieren ist eine wunderbare Möglichkeit, alle diese Fähigkeiten zu erwerben. Wir sehen uns da als Türöffner. Insbesondere Mädchen glauben oft, sie hätten kein Talent dafür, sich in der digitalen Welt zu bewegen. Das wollen wir ändern und bieten deshalb auch Kurse an, in denen Mädchen ganz unter sich und in einem geschützten Raum das Programmieren erlernen können. Wenn sie so einen Kurs absolviert haben, sind die meisten von ihnen sehr begeistert und trauen sich anschließend auch in die gemischten Kurse.
Das Besondere an der Hacker School: Als gemeinnütziges Projekt arbeiten wir ohne Profitdenken. Spaß und Interaktivität stehen an erster Stelle. Lässt der Geldbeutel die reguläre Kursgebühr von 30 Euro nicht zu, können die Kinder und Jugendlichen trotzdem dabei sein.
Seit wann gibt es die Hacker School?
Gegründet wurde die Hacker School 2014 – die Initiative dazu kam aufgrund der Tatsache, dass Informatik auch weiterhin kein Pflichtfach an Hamburger Schulen sein sollte, von drei erfolgreichen Unternehmern aus der IT- und Medienbranche. Um einem Mangel an Nachwuchskräften vorzubeugen, riefen sie die Hacker School ins Leben. Diese leistet inzwischen einen wichtigen Beitrag zur digitalen Bildung in ganz Deutschland.
Wie viele Mitarbeiter:innen gibt es?
Wir sind jetzt 12, viele davon arbeiten in Teilzeit. Es gibt eine Geschäftsführung, die Session-Planung, das Community-Management, die Unternehmer-Inspirer-Betreuung und noch einige andere Bereiche.
Wie finanziert sich die Hacker School?
Da sind zum einen die Kursgebühren – zum größten Teil finanzieren wir uns aber über Spenden. Außerdem werden wir von verschiedenen Stiftungen und Unternehmen gefördert. Sie sind inzwischen echte Partner der Hacker School, zeigen mit ihrer Unterstützung gesellschaftliches Engagement und nutzen zudem die Chance, potenziellen Nachwuchs für die Branche zu begeistern. Interesse erfahren wir auch aus der Politik: Bundespräsident Frank Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender haben uns in Hamburg schon besucht und supporten die Hacker School immer mal wieder.
Kann man die Hacker School auch persönlich unterstützen?
Auf jeden Fall: Jeder Euro zählt! Die beste Unterstützung für uns ist allerdings, wenn Unternehmen bei uns mitmachen. Das können einzelne IT-ler sein, die ab und zu mal einen Kurs geben oder auch große Firmen.


