VITA Magazin
3-2021
11/19

Arnika

Die Echte Arnika wird auch Bergwohlverleih genannt, ist eine Arzneipflanze und entstammt der Familie der Korbblütler. Sie wächst in den Gebirgen Europas


Die Heilpflanze Arnika ähnelt in ihrer Form dem Gänseblümchen. Im Gebirge zuhause, ist sie in unseren Breiten jedoch nur noch selten zu finden: Sie steht unter Naturschutz und darf nicht gepflückt werden. Wegen ihrer wertvollen Inhaltsstoffe wird sie in Europa und Nordamerika eigens angebaut.

Viele Anwendungsmöglichkeiten

Arnika wird äußerlich als Creme, Salbe, Gel oder Tinktur angewendet. Die Inhaltsstoffe der Blüten wirken gegen Prellungen, Muskelschmerzen, Schwellungen, Blutergüsse und Verstauchungen. Auch bei Entzündungen nach Insektenstichen oder bei Venenentzündungen ist Arnika ein geeignetes Mittel.


Arnika als Globuli

Als homöopathisches Mittel in Form von Globuli wird Arnika gern nach körperlicher Überanstrengung, bei Zahnfleischentzündungen, nach psychischen oder physischen Traumata, Zerrungen oder auch nach der Geburt verordnet. Sie sollen den körper-eigenen Heilungsprozess unterstützen.


Arnika vor Operationen 

Vor einer Entbindung, einer Zahn-OP oder anderen chirurgischen Eingriffen ist Arnika ebenfalls das homöopathische Mittel der Wahl. Prophylaktisch eingenommen kann es dabei helfen, Schmerzen zu lindern und die Wundheilung zu verbessern.


Arnika in der Schwangerschaft 

Besonders gut eignet sich Arnika gegen verschiedene Beschwerden in der Schwangerschaft. Schmerzhafte Kindsbewegungen zum Beispiel können mit dem Mittel gelindert werden – auch Wehen- und Geburtsschmerzen werden durch Arnika positiv beeinflusst. Dem Neugeborenen helfen Arnika-Globuli über das Geburtstrauma hinweg.