VITA Magazin
3-2021
15/19

Sind Zwischenblutungen jetzt harmlos?

Die Periode der Frau verändert sich in den Wechseljahren. Doch was ist jetzt eigentlich normal? Und wann ist ein Arztbesuch empfehlenswert?


Mit den einzelnen Phasen der Wechseljahre verändern sich die Hormonkonzentrationen im Körper der Frau: Dementsprechend schwanken auch die körperlichen Empfindungen und die Stärke der Blutungen. Zwischenblutungen gehören zu diesen ganz normalen Schwankungen dazu. Manche dauern nur wenige Stunden – andere können über mehrere Tage anhalten. Selbst wenn sie regelmäßig auftreten, sind solche Zwischenblutungen meistens harmlos: Machen sich zusätzlich allerdings Schmerzen bemerkbar, sollten betroffene Frauen auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen und die Ursachen abklären lassen. 


Gibt es ein Mittel gegen Zwischenblutungen?


Um die Beschwerden zu lindern und hormonelle Schwankungen auszugleichen, können verschiedene Hausmittel eingesetzt werden. Bewährt hat sich zum Beispiel der Mönchspfeffer, der auch gern gegen das Prämenstruelle Syndrom PMS verabreicht wird. Dabei handelt es sich um ein pflanzliches Hormon, das die Produktion von körpereigenem Progesteron fördert. Mönchspfeffer ist in Kapselform oder als Tee in der Apotheke erhältlich. Ein weiteres wirksames Mittel gegen Zwischenblutungen ist das Hirtentäschelkraut. Für einen Tee wird ein Teelöffel davon mit kochendem Wasser übergossen und eine bis zwei Tassen täglich davon getrunken. Ein
häufiger Auslöser für Zwischenblutungen sind auch psychische Belastungen. Hier können Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder Meditation dazu beitragen, eine Verbesserung herbeizuführen.